Samstag, 10. Oktober 2020

Beschlagene Brille und beschlagenes Visier

 

https://www.topglas.de/blogs/ratgeber/antibeschlagspray-test

Platz 2: Bio-Chem Brillenreiniger Spray 100 ml

Der deutsche Hersteller Bio-Chem bietet mit seinem Brillenreiniger Spray eine 2-in-1 Funktion an und kombiniert ein hochwirksames Reinigungsmittel mit einer Anti Beschlag Formel, welche alle Arten von Brillen und Glasoberflächen vor Schlieren und Beschlagen schützt.

Die Zusammensetzung des Sprays verzichtet auf Alkohol und Silikone und ist daher extrem schonend zu Brillengläsern, Brillengestellen und co. Die Kombination aus Reiniger und Anti Beschlag Rezeption wirkt besonders bei einer gründlichen Brillenreinigung langfristig und zuverlässig.

Vorteile & Nachteile:

  • + Anti-Beschlag und Reinigung in einem Produkt
  • + silikon- und alkoholfrei
  • + sehr schonend für alle Materialien
  • + sowohl für Kunststoff als auch Glas geeignet
  • + rückstandsfreie Anwendung
  • - 100 ml Flasche etwas unhandlich
  • - Zusatz eines Duftstoffes wirkt teilweise stören

Hintergrund:

Heute früh bin ich von der kühlen nassen Temperatur zunächst angenehm überrascht gewesen. 8 Grad verhießen eine schöne kühle Fahrt. Leider ging es schon früh lost mit dem Beschlagen des Visiers und! der Brille. Ich musste das Visier ständig in der ersten Stufe offen lassen, später dann sogar zwei große Stufen öffnen.

Jetzt werde es mit dem o.g. Spray versuchen, Lieferung vielleicht schon nächste Woche :D

Frühmorgendliche Runde

 

KM-Stand: 7.290

Feder im Heckdämpfer gestestet auf einer morgendlichen Runde

Heute war es sehr schön, schade nur das auf den kleinsten Sträßen auf denen ich mich bewege, noch immer soviele Fahrzeuge unterwegs sind.Ich bin gewiss kein Autohasser aber muss man jede Fahrt mit dem Auto erledigen, egal wie wenige Meter das Ziel wie zum Beispiel dem Becker entfernt liegt  ??? 

Hier ein kleines Video. Durch das Konzentrieren auf`s Drehen des Videos mit meinem Handy konnte ich nicht soviel "reintreten" wie sonst. Überhaupt war die Runde heute früh wieder eine langsamere Fahrt. Teils konnte ich auch nicht schnell fahren da mich die tiefstehende Sonne derart blendete, dass ich ein Stück sogar nur mit 20 km/h gefahren bin. Mit einer Hand habe ich fast mein gesamtes Gesicht abdecken müssen.

https://www.instagram.com/p/CGJ9qaBoQ2W/

Freitag, 9. Oktober 2020

 

KM-Stand: 7.242

Feder im Heckdämpfer ausgetauscht

Wie das Leben so spielt, konnte ich im www.Velomobilforum.de über Suche und Biete tatsächlich eine neue komplett rote Feder erstehen. Der Verkäufer hatte sie wenige Minuten zuvor online gestellt. 

Bezahlt und bereits heute war sie in der Post. Und bereits eingebaut. Diesmal dauerte Die De- und anschließende Montage keine 30 Minuten. Dabei habe ich mich nicht gehetzt und zwischendurch noch Fotos erstellt. 

Beim der Arbeit empfiehlt es sich zunächst das Ritzelpaket und die Kette mit einem alten Stofflappen abzudecken. Das erspart einem erhebliche Sauereien an den Fingern. Hier ein paar Bilder: 







Nebenbei erwähnt habe ich doch tatsächlich den vermissten Hupenknopf wiedergefunden: 

 

 

Hinterrad etwas verkleiden ...  :D 

Das Hinterrad habe ich heute etwas "verkleidet" (günstig mit Panzertape)

"Hosen" für das Hinterrad




Luftzufuhr optimiert.

Der Trägermast zur Aufnahme des Tretlagers ist am DFxl ca. 40mm im Quadrat aus Carbon gefertigt und innen hohl. Dieser Mast schließt sich vorne am Fronteinlaß, in dem auch die Lampen montiert sind, an. An der Front staut sich so die Luft und diese wird durch diesen Mast zur Belüftung in den Innenraum geleitet.

Leider endet dieser Mast und damit der Luftauslaß bereits vor dem Tiller (Lenker) und damit viel zu weit unten im Verlomobil. Also habe ich diesen heute mal provisorisch verlängert (nichts hält länger als ein Provisorium).







Donnerstag, 8. Oktober 2020

Hinterrad schleift nicht mehr

 

KM-Stand: 7.144  (9.443)

Hinterrad schleift nicht mehr  :D 

Das Führungszwischenstück habe ich ja nicht zwischen den beiden Federn eingebaut, sondern obenauf eingesetzt. Dadurch kann die Feder selbst nicht an der Schraube der Befestigungsaufnahme im äußeren Ferderbeinkolben (Kunststoffhülse) bis an dessen Ende, sondern bleibt am Führungszwischenstück nun hängen. Hierdurch wird die Feder selbst geschätzt 1,5 cm länger als wenn diese bis oben in die äußere Kunststoffhülse vordringen könnte. 
 
Diese Distanz sorgt nun dafür, dass es keinerlei Schleifgeräusche mehr gibt. Auch nicht in der Federkomprimierung an einer bestimmten Stelle die ich in meiner Mittagspause, man will sich ja irgendwie sportlich betätigen, befahre. 

Dank Gleitzeit ist mir dies so möglich. Im HomeOffice fällt die An- und Abfahrt zum Arbeitgeber ja weg. Sport möchte ich dennoch treiben. Es bleibt mir somit morgens früh, in der Mittagszeit oder nach Feierabend zu fahren. Morgens und abends sind mir zuviele Autos unterwegs.
Aber auch in der Mittagspause fahren so viele mit dem Auto durch die Gegend, dass ich mir schon manchmal einen Kraftstoffpreis jenseits der 5€ Marke wünsche. Dann würden sicher sehr viele Fahrten zusammengelegt, Fahrgemeinschaften gegründet oder einfach mal der ÖPNV genutzt werden. Sicher würde es auch wieder zu vermehrtem Fahrradverkehr kommen. 
 
Bei heutigen Böen bis zu 60 km/h musste ich mehrfach ordentlich Ausgleichslenkungen durchführen um nicht von der Straße abzukommen. Besonders an einem Teilstück wo ich durch den stetigen Seitenwind selbst bei knapp 60 km/h angelangt war und mich mehrere Böen trafen. Eine davon unerwartet von der Windabgewandten Seite. Vielleicht hat sich hier eine Böe an der Hauswand gebrochen und ist seitlich wieder auf mein VM getroffen. 
Egal, danach hab ich mich bei 50 km/h eingependelt wenn ich diese erreichen konnte. 
 
Die Hinfahrt von 24,3 km konnte ich in nur 33 Minuten bewältigen. Da ergibt auf diesem Teilstück eine AVG von 44,2 km/h
Der Umkehrpunkt meiner Mittagspausenrunde ist ein Kreisverkehr und dann geht es exakt auf der selben Strecke zurück.

Reifensuche 28-406

 Für die zukünftigen Radhausverkleidungen, sog Hosen, kann man nur noch mit den schmalsten Reifen fahren denn der Lenkeinschlag ist damit begrenzter als zuvor. 

Welche Reifen sind von Schwalbe Tubeless und welche müssen noch mit Schlauch gefahren werden:


Continental meint zum Thema TubeLess: 

Wofür steht Tubeless Ready?

Tubeless Ready Reifen können sowohl mit als auch ohne Schlauch gefahren werden da Reifen und Felge so konstruiert sind, dass diese direkt aneinander abdichten. Im Vergleich zu UST Reifen sind Tubeless Ready Reifen jedoch wesentlich leichter aufgebaut und daher in der Seitenwand luftdurchlässig. Diese wird mit Hilfe spezieller Dichtmilch versiegelt. Von Continental sind alle Mountainbike-Reifen in der ProTection- und Performance-Version Tubeless Ready. Der revolutionäre Tubeless Ready Fuß ermöglicht eine leichte und unkomplizierte Montage des Reifens. Für optimale Ergebnisse bei der Abdichtung und im Einsatz empfehlen wir die Verwendung des neuen Continental RevoSealant Dichtmittels .

Das System ist bei korrekter Montage verhältnismäßig luftdicht und unempfindlicher gegen Snake Bites als Falt- oder Drahtreifen. Besonders voluminöse Mountainbike-Reifen profitieren von dieser Bauweise. Tubeless Ready Reifen können mit geringerem Betriebsdruck gefahren werden. Die Gefahr von Durchschlägen ist wesentlich geringer, da kein Schlauch vorhanden ist, der durchschlagen werden kann. Auch das "Wandern"  des Reifens auf der Felge bleibt ohne Folgen. Darüber hinaus verbessern sich Grip, Komfort und Rollwiderstand im Gelände.

 

Welche Fahrradreifen von Continental sind Tubeless Ready?

Continental bietet folgende Mountainbike-Reifenmodelle auch in einer Tubeless Ready Version an: Trail King, Mud King, Mountain King, X-King und Race King. Diese Reifen sind in den Produkttabellen jeweils mit  "ProTection" oder "Performance" gekennzeichnet. 

 RaceSport technologyRaceSport technologyRaceSport technologyhttps://blobs.continental-tires.com/www8/servlet/image/67084/uncropped/748/0/6/tr-logo-02.png  ist der Contact Speed also nicht.







Mittwoch, 7. Oktober 2020

Neuer Reifen gript gut, schleift aber manchmal wenn die Federung komplett einfedert.

KM-Stand: 7.144  (9.443)

Hinterrad schleift (manchmal)

Der neue Reifen kostet mehr Kraft als der vorherige. Aber! und das ist für mich in der kalten nassen Jahreshälfte entscheidend, in dem Kreisverkehr in dem ich zuvor bei Nässe schon hinten gerutscht bin, lief nun das DFxl einwandfrei rum.

Dafür hab ich nun ein anderes Problem. Das Hinterrad schleift wenn die Federung komplett einfedert. 

Heute habe ich darum das hintere Federbein ausgebaut und geschaut, was für Federn dort verbaut sind. Nach der Definition von velomobiel.nl sind es Federn der Ferderungsrate "zachter" also fast butterweich. Das erklärt auch warum diese Feder für mein Gewicht nicht ausreichend ist. 

Ich werde auf "stijf" und komplett rote Feder umbauen. 

Obere Halterung im DF


Untere Halterung an der Schwinge

Federbein ausgebaut, links ist die obere Hülse, dann ist ein Zwischenstück zu sehen welches wie im ersten Bild gezeigt, zwischen die beiden Federn gehört.
Die rote Feder ist die härtere, die blaue die weichere Feder. 

Rechts ist dann die Stahlhülse zu sehen welche die Federn aufnimmt und in die äußere Kunststoffhülse eingeführt wird.

Hier die obere Hohlachse mit Abstandsfläche links und Abstandshüle rechts. Die Hohlachse muss dazu zunächst durch das Federbeinauge geführt und dann auf der gegenüberliegenden Seite die zweite Hülse aufgesteckt werden.

Hier die untere Federbeinaufnahme

Die rote Feder ist knapp 24mm lang ...
Die blaue weichere Feder ist ca. 102mm
Die Federn sind außen ca. 19mm, innen hab ich sie leider nicht gemessen. Die Windungen sind aus Erinnerung ca. 2mm.

Kurzfassung:
Hinterrad aufgebockt, Federbein unten ausgebaut, oben ausgebaut - zerlegen, fotografieren, zusammenbauen.

Lantext: Aus und Einbau (vor allem der) fast 2 Stunden.
Empfehlung:
Federbein mit Abstandshülsen im oberen Auge (alles gefettet) einschieben,
zunächst oben mit einer sehr dünnen Schraube durch die Aufnahme im DF das Federbeinauge mit Abstandshülsen finden und so die Abstandshülsenhohlachse zur Federbeinaufnahme in Deckung bringen.
Mit einer etwas dickeren Schraube dieses "Einfädeln" wiederholen. Schlussendlich die Originalschraube durchführen und befestigen.

Untere Federbeinaufnahme an der Schwingenaufnahmevorrichtung einbauen.
Zunächst eine gleichdicke kurze! Schraube von der Ritzelpaketseite einschieben und die erste Hülse gut eingefettet auf diese Hilfsschraube aufschieben.
Nun das Federbeinauge so bugsieren, dass es über die Hilfsschraube geht. Die Hilfsschraube nur soweit schieben bis sich das Federbeinauge komplett darauf befindet.
Jetzt die gut eingefettete zweite Hülse zwischen Federbeinauge und der Schwingenaufnahme einschieben.
Eventuell muss zuvor nochmals die Hülse mit einem Kreuzschlitzschraubendreher in Position gebracht werden. Originalschraube nun von außen einschieben bis die zweite Hülse darauf passt.
Jetzt ist es einfach. Die Originalschraube nun weiter einschieben und dadurch die Hilfsschraube immer weiter zurückdrängen bis diese herausfällt.
Dabei sollte die Hilfsschraube festgehalten werden damit sie nicht ins VM fallen kann

Festschrauben, fertig. Mit dieser Einbauanleitung sollte es sicher wesentlich schneller funktionieren.


Sonntag, 4. Oktober 2020

Hinterrad mit neuem Mantel bestückt für den besseren Grip

  

KM-Stand: 7.047  (9.346)


Der Nonplusultra-Reifen

Ein Alleskönner auf allen Straßen und Wegen, der jedes Rad adelt. Dank seinem Plus an Pannensicherheit bleibt mit diesem Reifen niemand am Straßenrand zurück.

ECE-R75-zertifiziert, speziell für den Einsatz auf E-Bikes bis 50km/h Unterstützung entwickelt.

Der Spezialist für schnelle E-Bikes und Räder von Verleihstationen

Für E-Bikes haben wir den SafetySystem Breaker mit einem hochelastischen Material kombiniert. Das Resultat ist ein extrem schnitt- und stichfester Breaker, der dank der hohen Elastizität einen besonders geringen Rollwiderstand aufweist und somit sowohl akku- als auch umweltschonend ist. Der Breaker ist außerdem den hohen Ansprüchen von E-Bikes bis 50 km/h gewachsen. Die hohen Beschleunigungsmomente sowie die schnellen Kurvengeschwindigkeiten steckt der Breaker problemlos weg. Der Spezialist für schnelle E-Bikes und Räder von Verleihstationen.

Angeschafft habe ich mir einen Continental Contact Plus in der Dimension ETRTO 47-559 
oder 26 * 1.75". Die Technologie wird als SafteyPlus Breaker ausgeliefert. Auf der Continentalseite bekommt er auf dem hauseigenen Safty-Index eine 7 was den dortigen Maximalwert entspricht.  Allerdings ist das Ding recht schwer bedingt durch den gebotenen Pannenschutz. Genau 1.040 Gramm. 

Der angegebene Druck sollte zwischen 3,0 und 4,0 Bar gemäß Produktbeschreibung sein.
Daran halte ich mich aber nicht. Habe ihn gleich mal mit 5,0 Bar aufgepumpt. Noch habe ich einen Latexschlauch hinten montiert. Ob ich das Hinterrad auf tubless umstelle, muss ich mir noch überlegen.
Gewicht hat der Reifen soviel das es auf die eingasparten paar Gramm nicht mehr ankommen kann. 

 

Der bisher gefahrene 32-559er Continental Contact Speed hat den Safty-Level 4 und dort nennt sich die verwendete Technik Safty System Breaker. 


Der Pannenschutz mit System

Der SafetySystem Breaker besteht aus kevlarverstärktem, hochfestem Nylongewebe. Stich- und schnittfest, aber trotzdem leicht und flexibel passt sich der Reifen dem Untergrund besser an. Ohne Gewicht oder Rollwiderstand spürbar zu erhöhen, schützt er die Karkasse vor Fremdkörpern und trägt zu einer langen Lebensdauer des Reifens bei. Darüber hinaus bieten Reifen mit SafetySystem Breaker besonders komfortable Fahreigenschaften.

Dafür wiegt der Reifen auch nur 430 Gramm. 

Auch dieser Reifen wird mit 5-6 Bar Maximaldruck angegeben. Den hab ich mit 7 Bar problemlos fahren können. Nur die Spurtreue bei Nässe ist halt nicht gegeben. Die Contact Speed sind eher was für den Sommer und trockene Straßen. 


Bin auf die erste Ausfahrt damit gespannt. Auf jeden Fall wird mit dem neuen Reifen die Angst vor nassen Straßen und Haftungsabrissen sicher nachlassen.